Ampelkoalition: kein wirksamer Einsatz für die Freilassung von Julian Assange, keine Aussicht auf erfolgreiche bundesdeutsche Klimapolitik…

Mahnwache in Frankfurt am Main, 15. Dez. 2021

Ein erster Test für die Ampelkoalition ist, wie sie sich für Julian Assange einsetzen. Im Vergleich zur #Klimaerwärmung ist die Einrede auf Joe Bidden, das Angebot des politischen Asyls in Deutschland für die neue #Bundesregierung einfachste #Politik – und politische #Pflicht für Olaf Scholz, Christian Lindner und die anderen Koalitionäre der Ampelkoalitiion.

Schaffen sie es nicht, hier wirksam Einfluß zu nehmen, wie soll sie dann der #Klimaerwärmung Herr werden? Immerhin sind 70% der CO2-Emissionen nicht den Verbrauchern zuzuschreiben (Industrie). Sich nur auf die #Verbraucher zu beziehen (z. B. weniger und/oder Elektro-Autos fahren) wäre ein politischer #Offenbarungseid.

Wir brauchen schwergewichtiges politisches Handeln:
Wenn das nicht mit der Freilassung und Entschädigung von Julian Assange klappt, dann gute Nacht #CO2-#Minderung und #Umweltschutz. Von der deutschen Bundesregierung ist dann nichts (wirklich) bedeutsames mehr zu erwarten. Dies am Anfang von deren Amtszeit feststellen zu müssen, kann nur eines bedeuten: sich am #Protest zu beteiligen.

Auch veröffentlicht auf diasp.de.

Winamp – eine kapitalistische Tragödie

Nach fast einem Monat Blog-Abstinenz hier nun die Auflösung des Blogeintrags vom 1. April 2017. 

Das Beispiel Winamp zeigt, was passieren kann, wenn man als Entwickler ein zukunftsversprechendes Werk, hier der Mediaplayer Winamp, an einen Multinationalen Konzern vertickert.

Nullsoft ist die Firma der Entwickler, die Ihr Werk an AOL verkauften. Winamp hätte das Zeug gehabt, zum führenden Mediaplayer zu werden. Groß genug war die Fangemeinde. Man ermöglichte das Programmieren von Addons/Plugins. Hiervon gab es zahlreiche für die verschiedensten Zwecke. Die Entwickler konnten schließlich nicht an alles denken.

Im nachhinein stellte sich der Verkauf des Lebenswerkes gegen die Sicherung des eigenen Lebensunterhalts wohl als Fehler dar: Es hat für mich den Anschein, dass die alten und neuen Eigentümer Winamps eher an dessen Ausschlachten als an die weitere Entwicklung gedacht haben – von der Melkkuh zum Auslaufprodukt. Der klassische betriebswirtschaftliche Lebenszyklus eines Produktes eben. 

Die Konzerne AOL und jetzt Vivendi, der jetzige Winamp-„Eigentümer“  Radionomics gehört zum Vivendi-Konzern, sind sie der Sargdeckel in der Entwicklung des ehemals sehr beliebten Mediaplayers?

Seitens Radionomics ist das Engagement nicht gerade berauschend, wie man im einschlägigen Winamp-Forum nachlesen kann. Es besteht noch geringfügig Hoffnung; vielleicht gibt es ja eine neue Winamp-Version, die dem technischen Fortschritt Rechnung trägt.

Am Beispiel Winamps zeigt sich aus meiner Sicht ganz gut, dass es mit dem Fortschrittsglauben, was den Kapitalismus angeht, nicht so weit her ist. Profitinteressen sind das eine, Fortschritt und Umweltschutz das andere.

 

 

 

OIdenburger Stadtgespräch – Großdemo gegen Fracking im Alten Land

von Satira Papers

Oldenburg, 16. September 2026

demo-aufruf
Nur noch 1 Tag bis zur Demo!

Mehr als 100 000 Menschen haben gestern zum ersten Mal in Salbstadt bei Oldenburg gegen die geplante Frackingförderung im Alten Land demonstriert.

Zu den Protesten war es gekommen, als vor Kurzem bekannt wurde, dass der texanische Energie-Konzern „New Energy Inc.“ die Freigabe von Förderrechten für das umstrittene Fracking-Verfahren vom Land Niedersachsen verlangt. Fracking ist jedoch in Deutschland aus Gründen des Umweltschutzes bislang nicht gestattet, kann aber nach Maßgabe des neuen Handelsabkommens zwischen den USA und Europa eingeklagt werden.

Ob es zur Klage des Energieriesen aus den USA gegen das Land Niedersachsen kommt, bleibt abzuwarten. Umweltschützer haben bereits großen Widerstand angekündigt.

Redaktionelle Anmerkung:

Der vorangegangene Artikel ist der letzte in einer Reihe, erschienen in den letzten Tagen bei auf.recht: zu finden z. B. unter dem Schlagwort »TTIP«) Die Texte sollen anhand klarer und nachvollziehbarer, fiktiver Beispiele aus der Zukunft verdeutlichen, wie es wäre, wenn TTIP oder CETA (TTIP über den Umweg Kanada) Realität annähmen.

Alle Text entstammen der Fake-Zeitung des Aktionsbündnisses Aktionsbündnis gegen TTIP und CETA, Kreis Groß-Gerau. Herzlichen Dank hier ganz besonders an Beate und ihre Mitstreiterinnen für das gelungene Werk.

Die Fake-Zeitung sollte auch in der Zeit nach den Großdemonstrationen am Samstag, den 17. Sept. 2016, zur argumentativen Unterstützung herangezogen werden. Das gesellschaftliche Ringen um die sogenannten Freihandelsabkommen ist am Demonstrationssamstag mit Sicherheit nicht zu Ende. Jener ist lediglich eine Zwischenstation...

Manch einer denkt schon an Politischen Streik als Form des Zivilen Ungehorsams. Geschehen wird er können, aus den Bürokratien selbst kann und wird er nicht kommen.

bs

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